Der BNV ist
Mitglied bei

Ameisenzeit

Ein Projekt der Waldeigentümer und Naturschützer

Der Waldwirtschaftsverband beider Basel und der Basellandschaftliche Natur- und Vogelschutzverband bündeln die Kräfte und engagieren sich gemeinsam in einem 10-jährigen Projekt für unsere Waldameisen. Die kleinen, faszinierenden Tiere übernehmen wichtige Funktionen im Naturhaushalt unserer Wälder: Sie verbreiten Pflanzensamen, fördern Honigtau produzierende Insekten und können bei Schädlingsinvasionen sofort regulierend eingreifen. Leider ist die Waldameise in gewissen Teilen der Schweiz bedroht und steht aufder Roten Liste. In Zusammenarbeit mit den Forstleuten und den Naturschützern soll das Interesse für die kleinen Waldarbeiter geweckt werden.

Weitere ausführliche Infos unter diesem »»link««

 

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Königin

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Paarung

   
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Arbeiterinnen Arbeiterinnen mit Cocons

 

Alle Fotos: Christian Bernasconi

 

Hopp Hase

HOPP HASE ist ein gemeinsames Projekt der Verbände BNV, JagdBaselland und Pro Natura Baselland. Es startete im Jahr 2007 und ist auf 10 Jahre angelegt. HOPP HASE will auf Äckern, Wiesen und ökologischen Ausgleichsflächen mit verschiedenen Massnahmen den Hasenbestand fördern. HOPP HASE will aber auch herausfinden, welche Massnahmen der Feldhase benötigt, damit die Junghasen die schwierigen ersten paar Wochen überleben.  

Informationen zu diesen und anderen Fragen finden Sie in der Hasenpost auf www.hopphase.ch

Eine Hasen-Ausstellung mit 4 Tafeln, 2 Feldhasen- und einem Schädelpräparat kann reserviert werden:
Ueli Schaffner, Ischlagweg 4, 4460 Gelterkinden, Tel. 061 981 40 32, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Der Steinkauz – ein trinationales Artenförderungsprogramm

Der in Europa recht häufige Steinkauz stand in der Region Basel um 1990 kurz vor dem Verschwinden. Erfolge badischer Vogelschützer ermutigten den BNV 1998 und später den Schweizer Vogelschutz SVS ein Artenförderungsprogramm für den Steinkauz zu lancieren. Ziel ist es, die Restbestände am Kaiserstuhl bei Lörrach, im elsässischen Sundgau und in der Ajoie durch Verbesserung der Lebensräume, eine vielfältige Kulturlandschaft, und ein gutes Angebot an mardersicheren Nistkästen zu stützen und zu vergrössern. Für die Ankunft des Steinkauzes in Baselland werden ebenfalls Vorkehrungen getroffen. Wie schnell der gelbäugige Steinkauz wieder im Kanton anzutreffen ist, bleibt ungewiss. Die hohe Sterberate junger Käuze und ihre Sesshaftigkeit lassen die Ausbreitung nur langsam vorankommen.


Das Projekt «Obstgarten Farnsberg»

Das Projekt «Obstgarten Farnsberg» hat zum Ziel, Hochstamm-Obstgärten am Farnsberg als Lebensraum für bedrohte Vogelarten zu erhalten und ökologisch aufzuwerten. Es wird im Rahmen des Programms «Artenförderung Vögel Schweiz» vom Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach zusammen mit den lokalen BNV-Sektionen Buus, Ormalingen und Hemmiken und den Bauern umgesetzt. Auf den ersten sechs Bauernbetrieben wurden Bäume und Hecken gepflanzt sowie Blumenstreifen angelegt, um die Brut- und Ernährungsbedingungen für Vögel zu verbessern. 80 neue Nistkästen sollen das Nistangebot sicherstellen. Die gesamte Projektregion wird von freiwilligen Vogelschützerinnen und -schützer kartiert, um die Reaktion der Vögel auf die Aufwertungsmassnahmen zu dokumentieren.


«Hirondelle» – Schwalbenhäuser für’s Baselbiet

Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung BGV feierte 2008 ihr 175 Jahr-Jubiläum. Anstatt teuren Festivitäten leistet sie einen Beitrag zugunsten unserer Natur. Bis 2010 werden 12 Schwalbenhäuser im Baselbiet aufgestellt. Um der grossen Nachfrage gerecht zu werden, wurde das Projetk verlängert und um weitere 13 Schwalbenhäuser ergänzt.

schwalbenhaus itingen einweihung schwalbenhaus

 

In folgenden Gemeinden wurden Schwalbenhäuser eingeweiht. 2008: Liestal, Tierpark Weihermättli (erste Bruten 2011); Bubendorf beim Dorfschulhaus (erste Bruten 2012); Gelterkinden beim Alters- und Pflegeheim; Füllinsdorf beim Dorfschulhaus. 2009: Ettingen bei der Tramschlaufe des 11-er Trams; Seltisberg neben dem Restaurant Schützen (erste Bruten 2011); Nenzlingen beim Feuerwehrmagazin (erste Bruten 2009); Buus beim Dorfschulhaus. 2010: Röschenz am Ende der Alten Gasse (erste Bruten 2010), Reinach beim Weiermattschulhaus (erste Bruten 2013); Tenniken in einem Hochstamm-Obstgarten neben dem Schulhaus; Lausen bei der Weiheranlage des Rolleschulhauses (erste Bruten 2012); Itingen 2007 Pilot-Schwalbenhaus (erste Bruten 2011).

2011: Anwil (erste Bruten 2012), Reigoldswil, Oberdorf, Sissach, Ramlinsburg (erste Bruten 2011). Jahr 2012: Arisdorf, Lupsingen (erste Bruten 2012), Grellingen (erste Bruten 2012), Frenkendorf. 2013: Münchenstein (erste Bruten 2013), Arlesheim, Zwingen, Kilchberg.

Der BNV dankt der BGV herzlich für dieses grosszügige Projekt, das die gefährdete Mehlschwalbe unterstützt. Mit der Einweihung des Schwalbenhauses wurde den Schulkindern vom Kindergarten bis zur 5. Primarschulklasse am Tag der Einweihung ein Pausenweggli in Form einer Schwalbe und eine Broschüre mit einem Schwalbenmärchen und Wissenswertem zu dieser Vogelart abgegeben.


Wo hat es Glögglifrösche im Baselbiet?

Die Geburtshelferkröte ist eine Art, die fast in der ganzen Schweiz starke Bestandeseinbrüche erlitten hat. Im Baselbiet scheint es der Art im Vergleich besser zu gehen, jedoch fehlen verlässliche, aktuelle Daten. Die Naturforschende Gesellschaft Baselland hat deshalb zusammen mit der karch (Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz) ein Projekt lanciert, dessen Ziel es ist, die bekannten alten Bestände der Geburtshelferkröte zu kontrollieren und neue Vorkommen zu finden. Bereits im 2007 haben viele Freiwillige die Vorkommen der Geburtshelferkröte kontrolliert und damit wichtige Daten an den Projektleiter Benedikt Schmidt geliefert. Bei der Erhebung im 2007 wurden aber nicht nur Vorkommen bestätigt, sondern 26 neue Standorte gemeldet!

Das Monitoring soll nun weitergeführt werden und Benedikt Schmidt ruft erneut Naturschützerinnen und Naturschützer zur Mitarbeit auf, mit der Bitte, ihm alle Vorkommen des Glögglifrosches zu melden.
Meldungen bitte an: Dr. Benedikt Schmidt, Schauenburgerstrasse 30, 4133 Pratteln,
P 061 821 04 76, G03 2 725 72 07, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Es wäre toll, wenn auch BNV-Aktive bei der Datenerhebung mithelfen würden.


Mittelspecht-Kartierung

Der Mittelspecht ist eine von 50 Prioritäts-Vogelarten für Artenförderungsprogramme in der Schweiz. Einer der Schweizer Verbreitungsschwerpunkte liegt in der Nordwestschweiz. Die aktuellsten Bestandsangaben sind jedoch bereits rund 20 Jahre als.Da eine effiziente Förderung auch Kenntnisse über Bestand und Verbreitung voraussetzt, hat der BNV 2012 ein Kampagnenprojekt gestartet. Dabei sollte eine Bestandserfassung des heimlich lebenden Spechtes im Kanton durchgeführt werden. Analoge Arbeiten wurden ebenfalls 2012 auch in unseren Nachbarskantonen BE, BS und SO umgesetzt.

35 freiwillige KartiererInnen erfassten in den Monaten Februar, März und April mit Hilfe einer artspezifischen Methode im gesamten Kanton Mittelspecht-Reviere. Und beinahe alle wurden fündig: Insgesamt konnten über 200 Reviere nachgewiesen werden! Der Mittelspecht scheint also bei uns noch häufiger zu sein, als bisher angenommen! Herzlichen Dank an alle KartiererInnen!

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>> Aktionsplan Mittelspecht Schweiz

>> Methodische Anleitung zur Erfassung des Mittelspechts in der Schweiz