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«Widerrechtlich eindringende Neupflanzen»

… wäre in etwa die Übersetzung von «invasive Neophyten». Was ist darunter zu verstehen?

Problempflanzen

«Problempflanzen verursachen im Naturschutz, in Land- und Forstwirtschaft, im Gewässerbau und im Gesundheitswesen Probleme und Kosten», so die Definition der Baudirektion Zürich. Einige davon sind einheimisch, wie z.B. die Ackerkratzdistel. Sind sie aber fremden Ursprungs und unbeabsichtigt oder bewusst eingeschleppt, gelten sie für uns als «neu», als Neophyten. Verbreiten sie sich zudem gebietsweise explosionsartig, erhalten sie zudem das Prädikat «invasiv».

Merkmale

Gemeinsam ist ihnen lediglich, dass sie Strategien kennen, die es schwierig macht, ihnen beizukommen. So entsteht aus kleinsten Wurzelstücken fremder Goldrutenarten eine neue Staude, und der Sommerflieder bildet unzählige kleinste Flugsamen. Oder sie stammen aus hohen Lagen wie das drüsige Springkraut, dem im Himalaja das dortige Klima natürliche Grenzen setzt, das aber hier optimale Wachstumsbedingungen vorfindet.

Probleme

Einige sind schlicht giftig oder allergieauslösend (z.B. Riesen-Bärenklau, Ambrosia), andere verdängen durch ihre massenhafte Ausbreitung einheimische Pflanzen, zerstören dadurch natürliche Lebensräume und untergraben ganze Nahrungspyramiden.

 

Merkblätter zu den einzelnen Arten

>>Kirschlorbeer<<
>>Knöterich<<
>>Drüsiges Springkraut<<
>>Kanadische Goldrute<<
>>Buddleja<<
>>Essigbaum<<
>>Wasserpest<<
>>Riesenbäranklau<<

 

 

Auf den folgenden Webseiten erfahren Sie mehr über die Problempflanzen:

>>bafu<<

>>Kanton Zürich<<

>>naturama, Aarau<<