Seit 2008 werden in sechs Landwirtschaftsgebieten Basellands Brutvogelkartierungen durchgeführt. Im Fokus stehen Kulturlandbewohner, zum Beispiel Feldlerche, Neuntöter, Goldammer, Gartenrotschwanz, Schwarzkehlchen und Turmfalke.

Die Daten ermöglichen wichtige Rückschlüsse über Auswirkungen auf die Brutvogelfauna durch Veränderungen der landwirtschaftlichen Nutzung im Kanton. Die Kartierungen wurden bis 2015 durch das Projekt HOPP HASE organisiert, welches im Jahr 2016 endete.

Dank der Finanzierung durch den Swisslos-Fonds Basel-Landschaft können die Brutvogelkartierungen bis und mit 2020 weitergeführt werden. logo swisslos bl farbigDas Fortführen der Kartierungen wird zu einer Datenreihe führen, mit der längerfristige Bestandestrends dargestellt und untersucht werden können.

Dem BNV wird es erlauben, in punkto Entwicklung der Brutvögel im Landwirtschaftsgebiet stets auf einem aktuellen Stand zu sein. Dies ist wichtig, da Landwirtschaft bewohnende Vogelarten überproportional gefährdet sind (vgl. zum Beispiel die schweizerische Rote Liste der Brutvögel).
 
Die Kartierungen werden durch ein grosses Team von Feldornithologen sichergestellt – alleine im laufenden Jahr sind 27 Personen unterwegs! Immer wieder finden dabei auch Absolventen der BNV-Feldornithologiekurse hier einen spannenden Einstieg in die Welt der Vogel-Kartierungen.

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Die 6 Projektgebiete.
1: «Therwil», 2: «Reinach», 3: «Laufen», 4: «Brislach», 5: «Wenslingen», 6: «Anwil»



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Eine Auswahl der wichtigsten Zielarten der Brutvogelkartierungen.













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 Entwicklungen von Feldlerche und Schwarzkehlchen. Die Feldlerche nimmt stark ab, das Schwarzkehlchen entwickelt sich hingegen klar positiv.














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